Neuere und Neueste Geschichte

Die Neuere und Neueste Geschichte in Basel umfasst vornehmlich die europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie beleuchtet die Geschichte der Beziehungen zwischen den Regionen in Europa sowie zwischen Europa und aussereuropäischen Regionen in längerfristigen Zeithorizonten. In diese vernetzte Perspektive fügt sich die regionale und nationale Geschichte der Schweiz. Transnationale und –regionale Fragestellungen bilden ein kritisches Korrektiv gegenüber herkömmlichen nationalgeschichtlichen und eurozentristischen Sichtweisen. Diese Ausrichtung stellt eine Klammer für die Schwerpunkte des Seminars im Bereich der Geschlechtergeschichte, der Gesellschaftsgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte, der Geschichte der internationalen Beziehungen und der Historischen Anthropologie dar.

Die Geschichtswissenschaft am Historischen Seminar versteht sich als Kultur- und Gesellschaftswissenschaft. Im Zentrum steht die Erforschung der Menschen und ihrer Lebensformen, die sozialen und politischen Organisationsformen ebenso wie die Machtverhältnisse und Konflikte auf dem Hintergrund ihrer Deutung, Umdeutung und Darstellung im kulturellen Prozess. In thematischer Dimension liegt ein Schwerpunkt der Forschung  in Basel dem Spannungsfeld “Individuum – Institutionen – Herrschaft”

In der Lehre erfährt die U.S.-amerikanische und deutsche Geschichte neben oder im Kontext der Schweizer und europäischen Geschichte besondere Aufmerksamkeit. In diesem Rahmen bestehen unterschiedliche Projekte und Kooperationen.